No Limit Kurs - NLT– 'Tieftauchen ohne technische Einschränkungen'
Aufbaukurs zum 'No Limit'-Workshop beim Freediving Event im Dive4Life
Da der Apnoetaucher bei dieser Disziplin mit Hilfe eines Schlittens in die Tiefe gezogen wird und von dort mittels des Hebesackes aufsteigt, erfolgt der Tauchgang ohne körperliche Anstrengung, dh mit geringerem Sauerstoffverbrauch. Der Athlet kann sich auf den Druckausgleich konzentrieren und Erfahrungen sammeln, wie der zunehmende Druck auf den Körper wirkt. Diese Erfahrungen geben eine größere Sicherheit beim Tiefentraining. Beim Tauchen in große Tiefen gelten besondere Regeln. Der Kurs beinhaltet daher neben dem Praxistraining einen theoretischen Teil mit folgendem Inhalt:
Allgemeine Theorie
Sicherheitsmaßnahmen
Empfehlungen zum Training
Der Kurs findet am 18.-19.07.2012 in Messinghausen statt.
TOP Dive EventFreediving
TOP Dive EventFreediving
++ Für Anfänger und Fortgeschrittene ++
05. 05. 2012/ 10-18 Uhr/ dive4life in Siegburg
Vielen Dank an meine Kursteilnehmer 'NO LIMIT' beim Freediving Event.
Es hat mir sehr großen Spass gemacht und ich hoffe wir sehen uns bald wieder. Vielleicht bei einem meiner Events in Siegburg oder beim NO LIMIT Kurs im Juli. Schickt mir Eure Mailadresse und ich informiere Euch über anstehende Events/Kurse.
Neuer Deutscher Rekord in der Disziplin Streckentauchen mit Flossen/DYN!
Olga Martinez-Alvarez stellte
am 21. April 2012 in Darmstadt einen neuen
deutschen Rekord in der Disziplin Dynamik mit
Flossen auf. Sie legte die unglaubliche
Strecke von 182 Meter zurück und übertraf
somit sie die letzte Rekordhalterin
Anna von Bötticher um 18 Meter.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Olga und
RESPEKT!
No Limit – Apnoe Weltrekordversuch unter Eis!
Wer: Andreas Pap Wo: Weissensee, Österreich/Kärnten Höhe: 930 m ü. A. Fläche: 6, 5 km² (L: 11, 6 km/B: 0, 9 km) Tiefe: 99 meter Wann: 03-05.02.2012
Die folgenden Rekorde sollen gebrochen werden:
Offizieller AIDA Demonstrations Weltrekord:
-60m No Limit unter Eis
Offizieller Serbischer Rekord: -60m No Limit
Tiefster Freediver unter Eis: -62m
Um die Kosten für den Rekordversuch gering zu halten, hatte ich mir einen straffen Zeitplan
gesetzt. Abreise Donnerstag 23:45 h sodass nach Ankunft am Freitag gegen 10:00 h am
Weisssennsee die Vorbereitungen für den Rekordversuch durchgeführt werden konnten.
Das Gerüst für den Schlitten musste besorgt und aufgebaut werden. Der Eismeister musste
das Loch präparieren und der Schlitten montiert werden. Bei den extremen Temperaturen
wurde dies alles sehr viel schwieriger, als geplant. Es war nicht möglich, auch nur für einen
kurzen Moment, die Handschuhe auszuziehen. Einen Videodokumentation konnte somit nicht
erstellt werden. Die Vorbereitungen waren am Freitag gegen 17:00 h abgeschlossen, jedoch
konnte auf Grund der extremen Wetterbedingungen der Schlitten auf keinen Fall montiert
bleiben, da er eingefroren wäre und somit der Rekordversuch am Samstag nicht möglich
gewesen wäre.
Freitagabend, nach Ankunft der Sicherungstaucher und Judges, erfolgte ein Briefing.
Bei einer Temperatur von bis zu -25°C und einem Ostwind mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 35 h/km ergibt sich durch den Windchillfaktor eine Temperatur von -45°C. Zusätzlich verschlechterte der leichte Schneefall und der bedeckte Himmel am 04.02 die Bedingungen, nicht nur an der Oberfläche, sondern auch ‚unter Eis’. Durch eine Schneedecke auf dem Eis, wird der Lichteinfall auf ein Minimum reduziert, im Wasser ist es sehr dunkel, vergleichbar mit einem Nachttauchgang.
Am Samstag ging es dann um 09:00 h mit der
Montage des Schlittens und der Einrichtung des Counter-Ballastsystems los. Die Reporter
sollten gegen 12:00 h eintreffen und der Rekordversuch war auf 13:00 h terminiert.
Es kam zu erheblichen Verzögerungen, da sich, auf Grund des extremen Kälte, alles
schwieriger gestaltete als geplant. Der Rekordversuch startete um 14:30 h.
Für das Apnoetauchen bedeuten diese extremen Temperaturen, dass der Muskeltonus hoch
ist. Ein hoher Muskeltonus heißt hohe Muskelanspannung, einen erhöhten Energieumsatz und
somit auch ein hoher Sauerstoffbedarf. Für die Dehnung des Zwerchfells bedeutet diese
hohe Muskelspannung der Muskulatur, dass eine optimale Atmung mit maximaler
Lungenausdehnung nicht möglich ist. Über die Eustachische Röhre erfolgt der Druckausgleich
zwischen Aussendruck und Mittelohr, auch dieser ist in der Kälte nur schwer durchzuführen,
aber für das Tauchen in die Tiefe unerlässlich. An der Oberfläche herrscht ein
Umgebungsdruck von 1bar, er ergibt sich hier nur durch den Luftdruck. Bei 50m Tiefe liegt er
bereits bei 6bar, da zusätzlich zu dem Luftdruck nun der Druck des Gewichtes des Wassers
kommt.
Bei meinem Rekordversuch konnte ich ab -42m keinen Druckausgleich mehr durchführen, da
ich bei der Tiefe von -50m den Aussendruck auf das Trommelfell bereits deutlich spürte,
musste ich den Versuch hier abbrechen. Ich wollte weder meine Gesundheit noch die meines
Teams gefährden. Ein riskanter Tauchgang gefährdet die Sicherungstaucher und das Team,
dass dann eventuell eine Rettung des Tauchers durchführen muss.
Die Funktion des Schlittens, auch beim Auftauchen mit Pressluft und Hebesack, war einwandfrei. Auch mein Zustand war gut, sodass ich einen 2. Versuch starten wollte. Ernest Turnscheck, Inhaber der Tauchschule
Yachtdiver, sorgte umgehend für eine neue Pressluftflasche für den Schlitten. Bei der Vorbereitung zu einem 2. Versuch, ca. 10min nach dem Auftauchen, hatte ich einen leichten Geschmack nach Blut. Es handelte sich nur um eine ganz geringe Blutmenge, sodass ich nicht feststellen konnte, ob es sich um Blut aus dem Rachen oder der Lunge
handelte. Nach Rücksprache mit meiner Physiotherapeutin habe ich den 2. Versuch nicht durchgeführt.
Bei diesem Rekordversuch habe ich viel gelernt, das ich an meine Schüler weitergeben werde. Trotzdem ich viel über die Theorie des Apnoetauchens weiß und schon sehr viel Erfahrungen sammeln konnte, habe ich die extreme Kälte unterschätzt. Ich bin dankbar, dass ich diese Erkenntnisse gewinnen durfte und dass Dank meines ausgezeichneten Teams (Coach Rosita Dangmann, Sicherungstaucherin Donja Florence-Amer, Achim Grümbel-Kreutz, Judge Malte Brümmer, Ernest Turnscheck und Tauchschule
Yachtdiver) niemand einen gesundheitlichen Schaden davon getragen hat.
Ich werde dieses Projekt erneut in Angriff nehmen.
Am Weissensee sind die Bedingungen hierfür perfekt. Die Unterstützung bei den Vorbereitungen durch die Tauchschule Yachtdiver ist hervorragend, die Entspannung im Hotel Moser für einen Erfolg eines solchen Vorhabens unerlässlich. Der Eismeister und sein Team, ohne deren Arbeit an einen Tieftauchrekord unter Eis gar nicht zu denken ist. Und schließlich die Unterstützung der Gemeinde Weissensee, mit deren Bürgermeister Johann Weichsler.
An dieser Stelle noch einmal mein herzlicher Dank an alle
Neue Sebische Rekort, Weltbestzeit!
Branko Petrovic
stellte am
07. Januar 2012
in Belgrad einen
neuen serbischen
Rekord in der
Disziplin Statik
auf. Mit der
Weltbestzeit von
12:11 min.
Da dieser
Rekordversuch in
Anwesenheit von
AIDA Judges ohne
Qualifikation zur
Anerkennung eines
Weltrekordes
stattgefunden
hat, ist dies "nur"
ein nationaler
Rekord.
RESPEKT!